Die Dörfer im Kreis Guhrau


Herrndorf

(1945 Kakolno)

(1787 Kr. Herrnstadt, bis 31.12.1817 Kr. Wohlau)

(ev. Königsbruch, kath. Herrnstadt, StA Woidnig, AG Herrnstadt, Amtsbezirk Woidnig, Hebammen-Niederlassungsbezirk Herrnstadt-Bobile)


Das Kriegerdenkmal in Königsbruch enthält auch Namen aus Herrndorf


Chronik


1776

Friedrich der Große läßt im Forstrevier Bobile auf dem ausgedehnten Terrain der „dürren Haide“ Herrndorf anlegen. Das Dorf ist Ende Juni fertig. Am 21.10. bestimmt die Glogauer Kammer den Namen der Kolonie.


1786

Der Lehrer wird ad interim berufen.


1787

Herrndorf, ein kleines neu erbautes Dörfchen von 10 Feuerstellen, dem königlichen Amt Herrnstadt gehörig.


1789

Der Lehrer wird wirklich angestellt.


1791

Das Schulhaus wird erbaut.


1845

11 Häuser, 1 ev. Schule, 1 Lehrer, jetzt hält der Lehrer aus Lauskowe, Kr. Militsch hier nachmittags Schule, eingeschult Schubersee


1847

Schließung der Schule. Einschulung nach Lauskowe.


Besitzer


1776- königlich (kgl. Domänenamt Herrnstadt)

 

Bürgermeister

 

1935/1941

Wilhelm Baude


Lehrer


-1796

Chr. Vogel


1798-1800

Chr. Ressel


1804-1806

Ludwig Herbst


1808-1814

August Schirmer


1818-1831

Gottlob Neugebauer


in den Zwischenzeiten Vakanz, ab 1831 vom Lehrer in Lauskowe verwaltet


ursprüngliche Kolonisten


1. (Kretscham) Gottfried Geisler, aus Hemnitz b. Zittau

2. Christoph Sommer, aus Jutroschin, kam aus Sulau

3. Georg Michael, aus Thravare b. Zduny, zuletzt in Geischen

4. Christoph Handke, aus Tarchau an der Warthe (Tarkau?)

5. Siegmund Birke, aus Schlichtingsheim, zuletzt in Lauskowe

6. Caspar Bär, aus Bornitze b. Zduny, zuletzt in Herrnkaschütz

7. Daniel Heider, aus Baschkowe b. Kobylin

8. Caspar Kusche, aus Sarne

9. Georg Riedel, aus Schimanowo b. Rawitsch

10. Gottfried Dietrich, aus Skaradove b. Jutroschin (od. aus Gr. Ossig in Polen)


1787 47 Ew.

1788 72 Ew.

1845 97 Ew.

1905 50 Ew.

1919 55 Ew.

1925 49 Ew.

1933 40 Ew.

1939 40 Ew.


letzte Änderung:18.12.2007