Die Dörfer im Kreis Guhrau


Roniken

(1845 Ronicken, 1920 Rojeczyn)

(ev. Tschirnau, kath. Katschkau, StA Roniken, Amtsbezirk Roniken, AG Guhrau)



Chronik


1791

faßt unter sich 1 herrschaftliches Schloß, 2 Vorwerke, 1 Kretscham, 6 Dienstbauern, 6 Frey-, 15 Dreschgärtner, 2 Häusler, 2 Windmühlen, 6 andere Häuser, Summa 40 Feuerstellen


1823

8.6. Der Sohn des Dreschgärtners Rauhut wird von einer Kuh, die der Junge auf die Weide führen sollte, zu Tode geschleift.


1837

Errichtung der Schule


1845

46 Häuser, 1 herrsch. Vorwerk, 1 ev. Schule, 1 Lehrer, eingeschult Friedrichshuld, 1000 Schafe, 2 Windmühlen, 1 Schneider, 1 Schmied, 1 Krämer, 1 Höcker, hierzu Friedrichshuld (Vorwerk)


1894/1898

Rittergut mit Vorwerk Katschkau: 1 Insp., 1 Ass., Fläche 432 ha: 316 ha Acker, 21 ha Wiesen, 84 ha Holzungen, 11 ha Hofraum, Erdsteuer-Reinertrag 6771 M, Molkerei, starker Rübenbau


1919

Die Gemeinden Triebusch, Gabel,Katschkau und Roniken werden zwangsweise an Polen abgetreten. (Versailler Vertrag)


Besitzer


1788

von Lilienhoff-Adelstein

 

1791

v. Adelstein


1793-1815

Carl Rudolf von Lestwitz


1815-1945

von Lestwitz´sches Fräuleinstift zu Tschirnau


Bewohner


Wenzel Süße (Süßmann), + vor 1666, Schneider, Tochter: Maria, oo Martin Schilling, Tagelöhner, Söhne: Hans Schilling (Geburtsbrief Lissa 17.6.1666), Gottfried Schillig (Geburtsbrief 8.3.1674)


Das Problem des Gottfried Sorge 1846


1791 263 Ew.

1845 320 Ew.


letzte Änderung: 30.10.2008