Die Dörfer im Kreis Guhrau


Saborwitz

(1614 "auf der Soberwicz", 1936 Waffendorf, 1945 Zaborowice)

(1787 Kr. Herrnstadt, bis 31.12.1817 Kr. Wohlau)

(ev. Geischen, kath. Tschirnau, 1876-1920 StA Triebusch, 1930 StA Bronau, AG Guhrau, Amtsbezirk Saborwitz, Hebammen-Niederlassungsbezirk Duchen-Zechen)

 

 

um 1929

1939

 

Chronik


1671

Die Dorfgemeinden Saborwitz, Porlewitz, Geischen, Zechen, Groß- und Klein-Räudchen und die Dominien auf dem Herzoglichen Hause zu Wohlau vor dem Amtmann Siegmund von Nostitz mit dem Ritter v. Haugwitz, der als Besitzer von Tschistey Patron der Sandewalder Kirche war, einen Vergleich, worin sie ausdrücklich anerkennen, daß sie sämtlich nach Sandewalde eingepfarrt seien, obwohl sie sich schon seit undenklichen Jahren anderer Kirchen (u.a. Triebusch) als Gäste bedienen.


1713

Der Friedhof wird angelegt.

 

1787

es werden darin 1 herrschaftlich Vorwerk und Schloß, 6 Bauern, 24 Gärtner, 1 Windmühle, 2 Gemeinhäuser.


1845

39 Häuser, 1 herrsch. Vorwerk, 1 Begräbniskirche, 1 ev. Schule, 1 Lehrer, eingeschult ein Teil von Porlewitz, 1066 Schafe, 1 Windmühle, 1 Brau- u. Brennerei, 3 Handwerker, 1 Höcker


1885

Verfügung des kgl. Regierungspräsidenten Breslau v. 6.5.1885: Zum Standesamt Triebusch gehören die Orte Triebusch, Saborwitz, Vorwerk Kl. Saul, Porlewitz und Zechen.


1894/1898

Rittergut: Administrator: Büttner, 1 Rechngsf., 1 Brenn- u. Ziegelei-Insp., Fläche 419 ha: 282 ha Acker, 8,5 ha Wiesen, 100 ha Holzungen, 8 ha Weiden, 4 ha Hofraum, 16 ha Wege, Unland, Erdsteuer-Reinertrag 6030 M, Dampfbrennerei und Dampfziegelei mit bedeutender Drainröhrenfabrikation auch mit Winterbetrieb, intensiver Rübenbau


Besitzer

 

1648

Albert von Busewoy

+ nach 1648

 

1676

Hannß Friedrich von Beß

 

1713

Melchior Gottfried von Haugwitz

 

1787

Landschaftsdirektor von Borrwitz


Gutsbesitzer Strach auf Gimmel


1845/53

Gutsbesitzer Kühn (Preis 56 500 Rtl.)


1857/58

Rittmstr. Kühn Erben (Gebr. Hagendorff)

 

1870-1885

Graf Otto Gustav Alexander von der Schulenburg

Kgl. Preuß. Major und Batt. Kommandeur im Kaiser-Alexander-Grenadier-Regiment in Berlin


1885-(1898)

Günther Reichsgraf Finck von Finckenstein

Fideikommißherr auf Reitwein, Bez. Frankfurt/Oder

 

1935

Frau Erdmuthe von Bredow

 

Bürgermeister

1935

Robert Förster

 

1941

Oswald Franzke


Lehrer


1822-

Wilhelm Wandelt


1880

Gustav Weiss


1883-

Wilhelm Badermann, vorher in Nieder-Schüttlau

 

1915

Matitschka


1935

Traugott Matitschka, 1935 auch Schiedsmann in Saborwitz und in Zechen

Wiedemann

 

Amtsvorsteher / Stellvertreter

1935

Biedermann, Gutsbesitzer, Zechen / Fritz Hahn, Kaufmann, Zechen

 

Einwohnerzahlen


1787 242 Ew.

1845 245 Ew.

1919 285 Ew.

1925 505 Ew.

1933 475 Ew.

1939 457 Ew.


letzte Änderung:17.03.2010