Die Dörfer im Kreis Guhrau


Wilhelmsbruch

(1945 Unislawice)

(1787 Kr. Herrnstadt, bis 31.12.1817 Kr. Wohlau)

(ev. Königsbruch, kath. Herrnstadt, StA Herrnstadt, AG Herrnstadt, Amtsbezirk Bobile, Hebammen-Niederlassungsbezirk Herrnstadt-Bobile)


Das Kriegerdenkmal in Königsbruch enthält auch Namen aus Wilhelmsbruch



Chronik


1782

Friedrich der Große läßt im Forstrevier Bobile im ausgedehnten Terrain der „dürren Haide“ Wilhelmsbruch anlegen.


1784

Errichtung von 13 Wirtschaften in der Moschine.


1785

Ende April schlug die Glogauer Kammer den Namen für die Kolonie vor, der bestätigt wurde. Im Herbst sind alle Stellen an Kolonisten vergeben.


1787

ein neues Dorf von 13 Stellen, unter das Amt Herrnstadt gehörig.


1845

Kolonie-Dorf, kgl. Domain-Amt Herrnstadt, 15 Häuser, 1 Windmühle, 1 Schuhmacher, 81 Rinder


1910

17 Wirtschaften.


Bürgermeister


1935

Hermann Radon

 

1941

Friedrich Kusche


Einwohner

 

Ursprüngliche Kolonisten


1. Joh. Fehlinger, aus Westhofen in der Pfalz

2. Valentin Biegler, aus Dürntürkheim bei Mannheim

3. Peter Kerger, aus Dürntürkheim bei Mannheim

4. Valentin Biegler jun., aus der Pfalz, Invalide

5. Valentin Franke, aus der Pfalz, Invalide

6. Joh. Gottfried Noack, vorher in Mondschütz

7. George Gramm, aus der Danziger Gegend

8. Georg Rohnert, aus Gensheim (Ginsheim?), Prov. Starkenburg, Kr. Gr.-Gerau

9. Johann Hübner, aus Breslau, Invalide

10. Philipp Biegler, aus Dürntürkheim bei Mannheim

11. Heinrich Heidemann, aus Bubenhausen in Pfalz-Zweibrücken, Invalide

12. Jakob Christel, aus Bembach (Sembach?) in der Pfalz, Invalide

13. Matthias Zmorack, aus Slavonien, Invalide

 

Richard Brode, Bauer, 1935 stellv. Amtsvorsteher Amt Bronau


1787 92 Ew.

1788 112 Ew.

1845 127 Ew.

1905 78 Ew.

1919 104 Ew.

1925 100 Ew.

1933 106 Ew.

1939 99 Ew.


letzte Änderung: 03.11.2008