Die Dörfer im Kreis Guhrau


Woidnig

(1444 Wodnig, 12.12.1936 Waldfriedeck, 1945 Wodniki)

(1787 Kr. Herrnstadt, bis 31.12.1817 Kr. Wohlau)

(ev. Herrnstadt St. Andreas, kath. Herrnstadt, StA Woidnig, AG Herrnstadt, Amtsbezirk Woidnig, Hebammen-Niederlassungsbezirk Herrnstadt-Bobile)

 


Personenstandsregister, die nach 1945 vorhanden sind


Urzad Stanu Cywilnego w Górze

ul. Podwale 10

PL 56-200 Gora


Geburten 1908-1909, 1918-1919, 1921, 1923-1924, 1927, 1930-1931

Hochzeiten 1922-1923, 1929, 1933


verfilmte Personenstandsregister bei LDS


keine


Chronik


1490

Die Brüder Albrecht und Balthasar Sobke, Besitzer von Herrnstadt, erhalten von Herzog Konrad von Öls das oberste Gericht über Kamin, Duchen, Sandeborske, Woidnig, Osselwitz und Gimmel.


1787

1 Vorwerk, 1 Schulhaus, 4 Bauern, 14 Gärtner, 6 Häuslern, 1 Windmühle, 2 Gemeinhäusern.


1845

33 Häuser, 1 herrsch. Vorwerk, 1 Freischoltisei, 1 ev. Schule, 1 Lehrer, der Nebenschule in Wikoline hält, 1 Windmühle, 4 Handwerker, 1 kgl. Unterförsterei, 900 Schafe


1870

Das von der Regierung aus den Restländereien des Domänen-Vorwerks Woidnig an den Bauergutsbesitzer Ernst Mätschke zu Kl. Saul am 1.12.1867 verkaufte Ackerparzelle von 33 Quadrath-Ruthen ist aus dem Gutsbezirk Herrnstadt-Woidnig herausgelöst und dem Gemeindeverband Woidnig einverleibt worden.


1876/1881

Der Oberförster heißt Cusig.


1883

Der königl. Förster Hiller zu Buchwerder Oberförsterei Woidnig wird vom 1.4. an pensioniert. Der bisherige Königl. Forstaufseher Paul Freytag aus der Oberförsterei Nimkau wird als Förster zu Buchwerder vom 1.4. an angestellt.


1894/1898

Besitzer der Kgl. Oberförsterei: Kgl. Forstfiskus, Oberförster: von Freier, 8 Förster, 3 Forstaufseher, Fläche 4210 ha, darunter 3716,5 ha Holzungen, Erdsteuer-Reinertrag 25524 M


1909

Am 16.7.1909 wird ein Mietentschädigungs-Tarif für Volksschullehrer und Lehrerinnen festgesetzt:

Servisklasse IVd (Leiter von Schulen mit 6 oder mehr aufsteigenden Klassen 200 M jährlich, andere Schulleiter und Lehrer 160 M jährlich, Lehrerinnen 110 M jährlich)


1919

Vom Forst Woidnig werden 403,35 ha (unbewohnt) an Polen abgetreten.


1938/39

In den Jahren 1938/39 sind 5 Eigenheimstellen im Bereich des Forstamts Waldfriedeck erstellt worden.


1940

Das Forstamt Waldfriedeck wird als ein Ausbildungsforstamt für die Forstrefendare im Vorbereitungsdienst bestimmt.


1941

Aus dem Forstamt Waldfriedeck sind gefallen:

Karl Kammer, Forstlehrling, Feldwebel

Gerhard Kuschel, Revierförsteranwärter, Leutnant


Besitzer


1618

Wilhelm von Luck und Witten


1661

Wilhelm von Luck und Witten (Sohn des Wilhelm v. Luck u. Witten)

 

-1681

Christoph Friedrich von Luck und Witten (Sohn von Wilhelm v. Luck u. Witten II.)

 

1787

königlich (kgl. Domänenamt Herrnstadt)


Bürgermeister


1935

Hermann Kühn

 

(1941)-1945

Rudolf Wengler


Lehrer


(vor 1787)

Hänsel (seine Wittwe Marie Elisabeth erhielt 1787 aus der Schul-Wittwen-Kasse 2 Rtlr.)

 

-1823

Gottlob Ratsch, dann Organist und Schullehrer in Gr. Graben, Kr. Oels


1823-

Freytag

 

1935

Alfred Kuschnig


Schulzen


1701

Christof Marquardt (oo 1.11.1701 Gr. Saul mit Anna Mix)

 

Amtsvorsteher / Stellvertreter

1935

Gustav John, Auszügler, Wikoline / Kurt Schubert, Bauer, Schwinaren

 

Einwohnerzahlen

 

1787 184 Ew.

1845 279 Ew.

1919 296 Ew.

1925 286 Ew.

1933 256 Ew.(Gemeinde)

1933 54 Ew. (Forstgutsbezirk)

1939 251 Ew.


letzte Änderung: 30.12.2009