Die Dörfer im Kreis Guhrau

 

Ereignisse aus der Geschichte der niederschlesischen Dörfer Birkenhain und Sophienthal im Kreis Guhrau

 

1310 bis 1947

 

Erinnerung an die ehemaligen deutschen Einwohner und ihre Geschichte

 

Autoren:

Dr. Hermann Wandschneider

Ingeborg Wandschneider geb. Baumert (aus Birkenhain)

Bad Orb 2007

 

Erster Abschnitt

 

Von den Anfängen bis zur ersten urkundlichen Erwähnung des Dorfes unter dem Namen “Slesow” im Jahre 1310

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Nachrichten aus frühgeschichtlichen Zeiten

Im Siedlungsraum des später gegründeten Dorfes “Tscheschenheide” fand man ebenso wie in anderen Teilen des Guhrauer Landes und Schlesiens vielfältige Hinweise auf die zeitweilige Anwesenheit von Menschen verschiedener Stämme, Volksgruppen in geschichtlicher Vorzeit.

So wurde 1926 durch den Lehrer der Dorfschule in Tscheschenheide, Max Balden, im Umfeld des Dorfes eine Steinaxt gefunden, die aus der jüngeren Steinzeit (4000 - 2000 v. Chr.) stammte. Balden machte diesen Fund dem Schlesischen Museum für Kunstgewerbe und Altertümer in Breslau zum Geschenk.

Im gleichen Zeitraum stießen Wissenschaftler aus Breslau bei amtlichen Ausgrabungen in der Gemarkung von Tscheschenheide auf ein Grab aus der ältesten Steinzeit. Darin befanden sich Gefäße und Teile eines Mahlsteines.

Aus der Zeit der Ansiedlung der Wandalen (100 v. Chr. bis 500 n. Chr.) stammen Grab-Funde in der benachbarten Gemarkung von Tscheschen, 0,8 km von Tscheschenheide entfernt.

In der Literatur zum Glogauer-, Guhrauer- und Wohlauer Land werden vielfältige Funde aus geschichtlicher Vorzeit, aus den verschiedenen Perioden der wechselnden Besiedelung des Gebietes zwischen Oder und Bartsch von verschiedenen durchziehenden Stämmen, Volksgruppen bis zur beginnenden frühgeschichtlichen, slawischen Zeit (900 bis 1100 n. Chr.) und darüber hinaus detailliert beschrieben.[1]

In Verallgemeinerung von weiteren archäologischen und historischen Forschungsergebnissen stellte Ullrich Warlich, Heimatforscher aus Guhrau, im Jahre 1924 fest: “Aus den aufgedeckten Urnengräbern hat man geschlossen, daß in der älteren Eisenzeit, in der Zeit von etwa 750 bis 500 vor Chr. Geburt, im Kreise Guhrau folgende Siedlungen entstanden: Duchen, Kaltebortschen, Ellguth, Alt-Guhrau, Lübchen und Tscheschenheide. Die vorrömische Eisenzeit – 500 vor Chr. Geb. bis zum Beginn unserer Zeitrechnung – ist für unsere Heimat besonders bedeutungsvoll durch das nachweisbare Vorhandensein eines germanischen Volksstammes in dieser Gegend…Die ersten geschichtlichen Nachrichten über unsere Heimatprovinz verdanken wir den Römern. Nach Angabe der römischen Schriftsteller wohnten zur Zeit der Geburt Christi in Schlesien die germanischen Lyrier und die Silinger, Zweige der ostgermanischen Vandalen.”[2]

In einer größeren Anzahl geschichtlicher Publikationen, die deutsche Autoren im 18./ 19. und in den ersten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts vorgelegt haben, wird in ähnlicher Weise von der Anwesenheit germanischer Stämme in diesen schlesischen Gebieten berichtet.

Alle diese Daten weisen darauf hin, dass der Siedlungsbereich des späteren Dorfes Tscheschenheide zu den ältesten Wohnplätzen, Dorfanlagen im Guhrauer Land gehört.

11./12. Jahrhundert

Slawische Siedlung

Aus den vorliegenden Daten kann ebenso mit einiger Sicherheit geschlossen werden, dass der Ort unserer geschichtlichen Nachforschungen schon vor der deutschen Besiedelung des Nordostens Niederschlesiens, vor allem in der Zeit des Vordringens slawischer Stämme aus dem Osten und ihrem Sesshaftwerden im Glogauer- und Guhrauer Land (Anfang des 6. bis ca.11./12. Jahrhundert) auf eine längere slawische Vorgeschichte verweisen kann. Sie vollzog sich auch im Gebiet der Kastellanei Sandewalde, zu der der Siedlungsbereich der slawischen Vorfahren des späteren Dorfes Tscheschenheide gehörte. Das Guhrauer Land gehörte zum Kastellaneibezirk Sandewalde (Sandewel, Sandovil …), der um 1200 vermutlich das ganze Guhrauer Land einschließlich der Winziger Höhen umfasste. Nach der Gründung von Herrnstadt wurde im Jahre 1290 der Sitz des Kastellans dorthin verlegt.[3]

Der in verschiedenen historischen Arbeiten enthaltene Nachweis über eine offenbar länger währende slawische Vorgeschichte des später nach deutschrechtlichen Kriterien neu gegründeten Dorfes “Slesow” – dem späteren “Tscheschenheide” - bedeutete auch, dass dieser Siedlungsplatz innerhalb des Guhrauer Landes über mehr als 250 Jahre zum umkämpften Einfluss- und Eroberungsgebiet polnischer Piasten, und so zeitweise zu Großpolen gehörte.[4] Das Herzogtum Großpolen entstand in der Zeitspanne um das Jahr 1000 unserer Zeitrechnung und wurde von Boleslav Chrobry zum Königreich erhoben. Schon kurz danach konnten die damaligen polnischen Fürsten, Piasten den Norden Schlesiens und auch Teile des Glogauer-, Guhrauer- und Wohlauer Landes unter ihre Herrschaft bringen. In diese Zeit fällt auch der Beginn der von Rom aus gen Osten gelenkten Christianisierung.

Die Frage nach dem Namen der damaligen slawischen Siedlung konnte bislang nicht geklärt werden. Zwar gibt es hierzu eine schriftlich vorliegende Aussage des Hauptlehrers der Schule in Gimmel, Martin Petzold, aus dem Jahre 1936. Sie besagt, dass “Tscheschenheide” in slawischer Zeit “Schlaswiz” hieß. Hierfür waren allerdings im Verlauf der jüngsten Nachforschungen keine ausreichenden Belege zu finden. Erst im 14./15. Jahrhundert ist dieser Dorfname für das spätere “Tscheschenheide” nachweisbar.

1310

Erste urkundliche Erwähnung des Dorfes unter dem Namen “Slesow” und als Teil des Weichbildes der Stadt “Guhrau”

Trotz umfangreicher Recherche in der zugänglichen wissenschaftlichen Literatur zur Urkundengeschichte Schlesiens im Bereich des Glogauer-Landes, des Herzogtums Glogau [ab dem Jahr 995 bis zum Jahr 1342] konnte bisher kein urkundliches Dokument über die Gründung von Tscheschenheide aufgefunden werden.[5]

Allerdings führten die Nachforschungen zu einem Dokument, in dem das gesuchte Dorf “Tscheschenheide” unter seinem wahrscheinlichen Gründungsnamen “Slesow” erstmals urkundlich erwähnt wird.

In der in Glogau am 12. März 1310 ausgestellten Urkunde heißt es u. a.: “Heinrich II., Erbe des Königreichs Polen, Herzog von Schlesien, Herr von Glogau und Posen, fügt seiner Stadt Gora (Guhrau) hinzu die jenseits der Brücke auf Herrnstadt zu liegenden Dörfer, nämlich Grabow (Graben) und darin die Antheile des Thymo, des Bernard und des Lucotowicz, die 3 Dörfer Cloda genannt (Gross- u. Klein Kloden), Scheditz (Schätz), die 3 Dörfer Dobrassyno (Kalte-, Heinze- u. Polnisch-Bortschen), Elgotha (Elguth), Seyrina (Tschirnau), Kenzina (Kainzen), Jablona (Gabel) und Stressowicz (Tscheschkowitz), . . . ferner die Dörfer …Rocena (Rützen), Gola (Guhlau), Ossedno (Osten), Jestremba (Jästersheim), Mechaw (Mechau), Conradiswalde (Konradswaldau), Shuchlaw (Schüttlau), Narathow (Narthen), Lankunow (Lanken), Wronaw (Braunau), Syfridi villa (Seifersdorf), Veckaw (Weschkau), Tarpnow (Tarpen), Slesow (Tscheschenheide), Croscyna (Kraschen), Reychenow (Reichen), Glynka (Gleinig), Geyzbach (Geisbach), Slavoscicz (Schlabitz) und andere Dörfer in mesericz (d. h. in dem Zwischenflusslande) zwischen Bartsch und Oder vom Dorfe Cychanow (Züchen) an bis zum Zusammenflusse der Bartsch mit der Oder, desgleichen die villa Stephani (?). Alle diese Dörfer sollen forum et judicium in Guhrau haben. …”[6]

Die Bedeutung des vorstehend genannten Dokuments für die ortsgeschichtliche Forschung zu Tscheschenheide sehen wir folgendermaßen:

o       In Bezug auf die Entstehungsgeschichte unseres Heimatdorfes wissen wir nun das Datum der ersten urkundlichen Erwähnung des Dorfes “Tscheschenheide” unter dem Namen “Slesow”. Es ist der 12. März 1310.

o       Zugleich wissen wir nun auch, dass “Slesow” [Tscheschenheide] schon vor dem Jahre 1310 innerhalb der Grenzen des Herzogtums Glogau gegründet worden sein muss.

o       Durch das obige Dokument wird zugleich nachweisbar, dass das Dorf “Slesow” zusammen mit den anderen genannten Dörfern durch den Herzog von Schlesien und Herrn über Glogau und Posen dem Weichbild (Landkreis einer Stadt) von Gora/Guhrau zugeordnet wurde. Bei geografischer Betrachtung dieses historischen Vorgangs ergibt sich, das “Slesow” ab 12. März 1310 im Bereich der südlichen Grenze des Weichbildes Gora/Guhrau lag.

o       Ob der Vorgang der Bildung des Weichbildes Gora/Guhrau zu jenen Maßnahmen gehörte, mit denen die Herrschenden die bevorstehende Teilung des zu einer beträchtlichen Größe angewachsenen Herzogtums Glogau vorbereiteten, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Sie begann zwei Jahre später, im Jahre 1312.

 

Da “Slesow” (Tscheschenheide) schon vor dem Jahre 1310 existierte, fällt der Zeitpunkt der Aussetzung dieses Dorfes nach deutschem Recht mit großer Wahrscheinlichkeit in die Anfangsjahre jener geschichtlichen Periode Schlesiens, in der durch die ansässigen weltlichen und kirchlichen Grundherren eine groß angelegte Ansiedlungsaktion von ins Land gerufener vorwiegend deutscher Siedler, Bauern, Landarbeiter sowie handwerklicher Arbeitskräfte - aus Baden, Württemberg, Franken, Hessen und anderen Provinzen - vollzogen wurde.

Dieser für die Entwicklung Schlesiens bedeutsame Geschichtsabschnitt begann um 1250, entfaltete sich besonders im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts und reichte bis Mitte des 14. Jahrhunderts.[7] Im Verlaufe von ca. 100 Jahren entstanden annähernd 1300 Dörfer in Schlesien nach deutschem Recht, viele davon in Niederschlesien. Dazu gehörten auch fast alle nahe gelegenen Dörfer von Slesow, wie zum Beispiel Gimmel, Dahsau, Osselwitz, Hünern, Wiersewitz, Corangelwitz. „Im Glogauer-Gebiet wurden zuerst die fruchtbareren Flussniederungen der Oder und der Bober mit ihren Zuflüssen in Angriff genommen und Glogau, Beuthen, Steinau, Sagan, Sprottau, Freystadt und Naumburg am Bober – fast alle anstelle oder neben slawischen Vorgängersiedlungen – zu deutschem Recht ausgesetzt; in das letzte Viertel des Jahrhunderts fällt die Erschließung des rechtsodrigen Landesteils mit der Lokation von Städten wie Wohlau, Guhrau, Herrnstadt und der Vorstoß auf die schlechteren Böden der niederschlesischen Heide.“[8]

Aus der Geschichtsliteratur ergibt sich, dass die neuen Siedler, Bauern fast aller Dörfer in der Meseritz, im Zwischenstromland von Oder und Bartsch, in jener Zeit nicht nur an den Herzog Heinrich von Schlesien, Herrn von Glogau und Posen beträchtliche naturelle und finanzielle Abgaben abzuführen hatten. Sie waren zugleich verpflichtet, an den Bischof von Breslau bzw. an den Kanonikus zu Glogau je einen Teil des der Kirche zustehenden Zehnten (zehnter Teil der Ernte in Geld oder Naturalform) zu zahlen. Man sprach damals von einem “gemeinschaftlichen Zehnten”, den eine große Anzahl von Dörfern links und rechts der Bartsch je zur Hälfte an den Herzog und den Bischof bzw. an den zuständigen Kanonikus Nikolaus in Glogau abführen mussten.

Nach den damals vereinbarten Regelungen zwischen dem Bischof von Breslau und dem Domkapitel von Glogau sollen die jeweiligen “Zehnt-Anteile” durch die Bewohner der Dörfer in der Meseritz - zu denen auch wohl Slesow gehörte - in Form eines Feldzehnten gezahlt worden sein.[9] Das hervorzuheben, ist auch deshalb wichtig, weil es ein Indiz dafür ist, dass diese Dörfer einen slawischen geschichtlichen Hintergrund hatten. So hat es zumindest der Historiker Richard Juhnke bei seinen Forschungen zum Glogauer- und Wohlauer Land herausgefunden. Seiner Meinung nach weist die Zahlung des Zehnten in Form von Ernteerträgen/ Naturalien an den Bischof darauf hin, dass es sich bei diesen Siedlungsneugründungen um Dörfer handelte, die aus ehemals slawischen Wohnplätzen hervorgingen.[10]

Slesow (Tscheschenheide) entstand in einem für die damalige Zeit bedeutsamen geo- und verkehrspolitischen Areal.

Es wurde unmittelbar an dem damals einzigen befestigten Handels- und Verkehrsweg[11] rechts der Oder im Gebiet des Zwischenstromlandes zwischen Oder und Bartsch gegründet. Diese alte Handelsstraße kam aus dem nord-östlichen Teil Polens, führte durch Schwusen und an der Bartsch entlang, vereinigte sich kurz vor Rützen mit dem aus nördlicher Richtung, aus Guhrau kommenden Verkehrsweg und überquerte hier den Flusslauf der Bartsch . Zugleich gelangte man von der Flussüberquerungsstelle (rechts der Bartsch) auf einen nach Rützen, Sandewalde und Herrnstadt weiterführenden Weg. So gab es unmittelbar an der Überquerungsstelle eine Art Wegekreuzung. Vom südlichen Ufer der Bartsch verlief nun die alte Handelsstraße beinahe schnurgerade in südliche Richtung durch den Rützener- und den Corangelwitzer Forst, führte an dem abseits von Slesow liegenden, aber zum Dorf gehörenden Wirtshaus “Eichkretscham” vorbei und erreichte nach  2,3 km die  Dorfanlage von Slesow. Von hier aus schlängelte sich der Handels- und Verkehrsweg an Gimmel vorbei in Richtung der 11 km entfernten Stadt Winzig. Dort mündete er in die größeren Handelsstraßen, die dann durch Wohlau nach Breslau oder in andere Richtungen weiterführten. Hinter Gimmel gab es von alters her einen in westlicher Richtung abzweigenden Verkehrsweg nach Steinau an der Oder.

Das Guhrauer Land und damit auch die Stadt Glogau waren über diese Verkehrsanbindung rechts der Oder direkt und auf kürzestem Wege mit dem seit 1248 zum Herzogtum Glogau gehörenden Wohlauer Land, mit der Stadt Wohlau und von hieraus mit dem Zentrum Schlesiens, mit Breslau verbunden. Aus geschichtlichen Überlieferungen geht hervor, dass sowohl die herzoglichen und kirchlichen Behörden in Glogau sowie die Oberen in Guhrau an der Existenz und Sicherung dieses Verkehrs- und Handelsweges großes Interesse hatten. Er war ihnen sicherlich auch aus Gründen des Ausbaus ihrer Machtstrukturen und für das Funktionieren ihres Systems des regelmäßigen “Eintreibens” der von ihnen verordneten Abgaben der Dörfer, der herzoglichen und kirchlichen Besitzungen/Güter und der Städte sowie Kirchspiele im Gesamtbereich des Herzogtums überaus wichtig. Für die Lehnsherren, die Gutsbesitzer in diesem Gebiet hatten solche Handels- und Verkehrswege vor allem eine große ökonomische und handelspolitische Bedeutung.

Die Lage von Slesow an diesem alten Handels- und Verkehrsweg war sicherlich auch für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung des Dorfes von Vorteil. Für die damaligen neuen Siedler, für die Dorfbewohner in Slesow war wichtig, dass über diesen Handelsweg kleine Händler zu ihnen kamen, lebenswichtige Waren des täglichen Bedarfes, handwerkliche Dienste, wie das Schleifen von Scheren und Messern, die Reparatur von Schuhzeug und Kleidung aber auch Nachrichten aus der Ferne, aus Glogau, Guhrau, Winzig, Wohlau und Breslau ins Dorf brachten. Sie waren so mit dem Umland, mit anderen Städten und Dörfern in Verbindung, konnten so für die damalige Zeit die Vieh- und Salzmärkte und andere Markt- und Verkaufseinrichtungen in Winzig, Rützen und Herrnstadt erreichen.

Allerdings dürfte der an Slesow vorbeiführende Handels- und Verkehrsweg für die Dorfbevölkerung in damaliger Zeit und in den folgenden Jahrhunderten nicht nur ein Vorzug gewesen sein. Immerhin wurden solche Verkehrswege mit Vorliebe auch von Wegelagerern, Räubern und marodierenden Rittern genutzt, um Reisende, Handelsleute und die an dieser Straße liegenden Gehöfte auszuplündern.

In Kriegszeiten bewegten sich auf solchen Straßen die Kriegs- und Söldnerheere. Sie raubten, plünderten, vergewaltigten und brandschatzten überall dort, wo sie auf bewohnte Behausungen, auf Bauerngehöfte oder unbewachte Dominien trafen.

 

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[1] Siehe: Fritz Heinze, Heimatbuch des Kreises Guhrau/Schlesien, 1973, Verlag und Gesamtherstellung: Druckhaus Goldammer, 8533 Scheinfeld, S. 17 ff.

[2] Ullrich Wahrlich,, Das Guhrauer Land in vorgeschichtlicher Zeit und die geschichtliche Periode bis zur Gründung der Stadt, Vortrag gehalten im Handwerkerverein Guhrau von Dipl.-Ing. U. Wahrlich, 1924, Guhrau, Druck und Verlag von A. Ziehlke, S. 5 f.

[3] Siehe: Fritz Heinze, Heimatbuch des Kreises Guhrau/Schlesien, 1973, Verlag und Gesamtherstellung: Druckhaus Goldammer, 8533 Scheinfeld, S. 34; Jahreszahl (1290) der Verlegung des Sitzes des Kastellans nach Herrnstadt, siehe: http://dirk.steindorf-sabath.com/guhrau.html - Die Städte - Herrnstadt, bzw. – Die Dörfer – Sandewalde.

[4] Siehe: ebenda. Des Weiteren: Ullrich Warlich, Das Guhrauer Land in vorgeschichtlicher Zeit und die geschichtliche Periode bis zur Gründung der Stadt, Vortrag gehalten im Handwerkerverein Guhrau von Dipl.-Ing. U. Warlich, 1924, Guhrau, Druck und Verlag von A. Ziehlke,  S. 10.

[5] Siehe: Mehrteiliges Werk: Regesten zur schlesischen Geschichte (Codex diplomaticus Silesiae) hrsg. von C. Grünhagen, Erste Lieferung, Teil I u. II [bis zum Jahre 1300], Breslau 1876, Josef Max & Comp.; Regesten zur schlesischen Geschichte (Codex diplomaticus Silesiae), hrsg. Von C. Grünhagen u. C. Wutke, Teil III [1300-1315],Breslau 1892, Josef Max & Comp.; Ebenda, Teil IV [1316-1326], Breslau 1898, E. Morgensterns Buchhandlung (E. Wohlfahrt); Ebenda, Teil V [1327-1333], Breslau 1903, E. Wohlfarth´s Buchhandlung; Ebenda, hrsg. von Konrad Wutke in Verbindung mit Erich Randt und Hans Bellée, Teil VI [1334-1337], Breslau 1923, im Kommissionsverlag Ferdinand Hirt; Ebenda, Bearbeitet von Konrad Wutke und Erich Randt, Teil VII [1338-1342], Breslau 1930,Priebatsch´s Buchhandlung.

[6] Regesten zur schlesischen Geschichte. (Bd, lI) 1301 -1315, hrsg. von C. Grünhagen und C. Wutke, Breslau 1892 (Codex diplomaticus Silesiae 16), Nr. 3121, S. 165 f. [Hervorhebung der Namen Slesow  (Tscheschenheide) durch Verf. dieser Chronik--H.W.]

[7] Siehe: Winfried Irgang, Werner Bein, Helmut Neubach: Schlesien – Geschichte, Kultur und Wirtschaft, 1995 Köln, Verlag Wissenschaft und Politik, (Historische Landeskunde, Deutsche Geschichte im     Osten, Band 4, Herausgegeben von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen), S. 40 f.

[8] Ebenda, S. 42.

[9] Richard Juhnke, Wohlau Geschichte des Fürstentums und des Kreises, 1965, Holzner Verlag, Würzburg, S. 108 ff.

[10] Siehe ebenda, S. 96.

[11] Fritz Heinze, Heimatbuch des Kreises Guhrau/Schlesien, 1973, Verlag Goldammer Scheinfeld, S. 207.